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Öffentlicher Nahverkehr vom Warnstreik betroffen

Tarifrunde ÖD 2016

Öffentlicher Nahverkehr vom Warnstreik betroffen

25.04.2016

Wie bereits angekündigt wird auch der öffentliche Nahverkehr in Ulm am Dienstag durch den Warnstreik betroffen sein, kündigt die Gewerkschaft ver.di an. Ab Betriebsbeginn um 4:30 Uhr bis Betriebsende werden keine Straßenbahnen und nur ein Teil der Linienbusse (von Fremdunternehmen) fahren.  

ver.di ruft am Dienstag die Beschäftigten der SWU Verkehr zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Damit sich die Bevölkerung und die Fahrgäste frühzeitig auf das fehlende Angebot im öffentlichen Personennahverkehr einstellen können, hat sich der ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm für eine frühzeitige Ankündigung bereits letzten Freitag entschieden. „Damit haben die Nutzer des Nahverkehrs Zeit um anders disponieren zu können“, so die Verlautbarung.   

Nicht aufgerufen zum Warnstreik sind die Fahrer/-innen der Schwaben Mobil. Für diese befand sich ver.di zwar auch in Tarifverhandlungen über eine Erhöhung der Löhne. Hier konnte am Montag in der dritten Verhandlungsrunde eine Einigung zwischen der ver.di Tarifkommission und der Geschäftsleitung der Schwaben Mobil erreicht werden.  

Mit dem Fahrangebot der Schwaben Mobil und vier weiterer Fremdunternehmen wird ein Teil des Fahrangebotes aufrecht erhalten.  

Mit folgenden Ausfällen müssen die Fahrgäste rechnen:

  • Keine Straßenbahn auf der Linie 1

  • Keine Omnibusse auf den Linien 10 und 13

  • Stark eingeschränkter Omnibusverkehr auf den Linien 3 und 5 (ca. die Hälfte der Umläufe fällt aus)

Reduzierter Omnibusverkehr auf den Linien 4 und 7 (Ausfall von ca. 25 % der Umläufe)

 

Pressekontakt

ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm
Maria Winkler, Bezirksgeschäftsführerin
Weinhof 23
89073 Ulm
0731 / 96724-0