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11.4.2018| Öffentlicher Nahverkehr vom Warnstreik betroffen

Tarifrunde öffentlicher Dienst 2018

11.4.2018| Öffentlicher Nahverkehr vom Warnstreik betroffen

06.04.2018

Öffentlicher Nahverkehr vom Warnstreik betroffen

Im Tarifkonflikt zwischen ver.di und den kommunalen Arbeitgebern werden nach den Osterferien die Warnstreiks wieder hochgefahren. Am Mittwoch 11. April wird der öffentliche Nahverkehr in Ulm und Neu-Ulm durch die Arbeitsniederlegungen massiv betroffen sein, kündigt Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm an. Ab Betriebsbeginn um 3:30 Uhr werden keine Straßenbahnen und Busse auf dem SWU Liniennetz (nur wenige von Fremdunternehmen) fahren.

ver.di ruft am Mittwoch die Beschäftigten der SWU Verkehr und der Schwaben Mobil zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Damit sich die Bevölkerung und die Fahrgäste frühzeitig auf das fehlende Angebot im öffentlichen Personennahverkehr einstellen können, hat sich der ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm für eine frühzeitige Ankündigung entschieden.
„Damit haben die Nutzer des Nahverkehrs Zeit um anders disponieren zu können“, so die Verlautbarung.

Das Fahrpersonal der Schwaben Mobil wird ebenfalls zum Warnstreik aufgerufen. Durch einen neuen Haustarifvertrag der im August 2017 zwischen ver.di und dem Arbeitgeber abgeschlossen wurde, richtet sich die künftige Einkommensentwicklung des Fahrpersonals der Schwaben Mobil nach den Tarifabschlüssen des öffentlichen Dienstes.

Erst am Donnerstag werden ab 3:45 Uhr wieder die Bahnen und Busse – dann wie gewohnt – unterwegs sein.

Pressekontakt

ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm
Maria Winkler, Bezirksgeschäftsführerin
Weinhof 23
89073 Ulm
0731 / 96724-0