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ver.di lädt Politiker zur 12-Stunden-Schicht ein

ver.di lädt Politiker zur 12-Stunden-Schicht ein

22.03.2019

ver.di lädt Politiker zur 12-Stunden-Schicht ein


Die Pläne der Wirtschaftsministerin im Ländle das Arbeitszeitgesetz aufzuweichen und die tägliche Arbeitszeit auf 12 Stunden zu erhöhen, stoßen weiterhin auf scharfe Kritik seitens der Gewerkschaft ver.di. Auf Einladung des ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm zu einem „Praxistest“ haben sich drei Mitglieder des Landtages für eine 12-Stunden Schicht bei der Geschäftsführerin Maria Winkler gemeldet. Der erste Einsatz eines MdL landesweit findet am kommenden Dienstag in Ulm statt.

Am kommenden Dienstag 26.3. bekommen die Beschäftigten der Stadtreinigung bei den Entsorgungsbetrieben (EBU) vorübergehend einen neuen Mitarbeiter. Herr Martin Rivoir MdL wird einen Tag lang für die Sauberkeit in der Innenstadt mit Sorge tragen. Sein Arbeitstag beginnt um 6:30 Uhr; nach der notwendigen Einweisung in die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften wird Herr Rivoir mit seinen neuen Arbeitskollegen die Innenstadttour übernehmen.

Wir laden die Vertreter der Presse/ Medien nach dem ersten 8-Stunden Einsatz zu einem Pressegespräch ein, am

Dienstag 26. März 2019, um 16:15 Uhr, Bauhoferstr. 9, Sozialraum der EBU

Herr Rivoir wird ihnen vor Ort seine Erfahrungen mitteilen und ob er sich in der Lage fühlt weitere vier Stunden die anstrengende Innenstadttour zu übernehmen. Als weitere Gesprächspartner stehen Frau Winkler und der stellv. Personalratsvorsitzende Herr Calabrese zur Verfügung.

Hintergrund der Aktion ist der Vorstoß der Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU mittels einer Bundesratsinitiative eine Gesetzänderung durchzudrücken. Bislang sieht das Arbeitszeitgesetz eine tägliche Arbeitszeit von acht Stunden vor, die in Ausnahmefällen auf 10 Stunden erhöht werden kann.

Pressekontakt

ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm
Maria Winkler, Bezirksgeschäftsführerin
Weinhof 23
89073 Ulm
0731 / 96724-0