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27.03.2018 | Kein Sonderopfer für Sparkassen

Tarifrunde öffentlicher Dienst 2018

27.03.2018 | Kein Sonderopfer für Sparkassen

27.03.2018

Kein Sonderopfer für Sparkassen

Die erste Warnstreikwelle im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes brachte im ver.di Bezirk 1.500 Beschäftigte auf die Beine und vor die Tore. „Die Streikbereitschaft war sehr hoch“, so Maria Winkler, Geschäftsführerin der ver.di in Ulm und kündigt schon für Dienstag die nächste Aktion an. Unter der Fragestellung „macht der Osterhase bald kleine Sprünge“ sind Beschäftigte der Sparkasse Ulm zu einer „Übungsstunde“ auf dem Weinhof in Ulm aufgerufen.

Die Sparkassen sind wegen ihrer Rechtsform als Kommunalanstalt Mitglieder bei den Kommunalen Arbeitgeberverbänden (KAV) und deren Vertreter sitzen bei Tarifverhandlungen der Kommunen am Verhandlungstisch. Dass die Tarifverhandlungen auf der Stelle treten und kein Lohnangebot in der zweiten Verhandlungsrunde erfolgte, wird in ver.di Kreisen auch den Sparkassenvertretern angelastet. Der Versuch die Sparkassenbeschäftigten von der Lohnentwicklung abzukoppeln „löst Empörung aus“ gibt Maria Winkler die Stimmung wieder. Die 386 deutschen Sparkassen haben in 2017 ihr Jahresergebnis nochmals steigern können auf 2,2 Milliarden Euro nach Steuern. „Im Nachgang eines solchen Rekordergebnisses ein Sonderopfer von seinen Beschäftigten zu verlangen, ist einfach nur unanständig“. Auch die Beschäftigten der Sparkasse Ulm werden das nicht hinnehmen und sind zu einer Aktion am Dienstag aufgerufen.


Am 27. März 2018 zwischen 12:00 und 13:30 Uhr findet die Aktion statt, am Weinhof, Ulm vor dem Schwörhaus

Pressekontakt

ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm
Maria Winkler, Bezirksgeschäftsführerin
Weinhof 23
89073 Ulm
0731 / 96724-0