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23.03.2018 |Weitere Arbeitsniederlegung in Ulm und Schwäbisch …

Tarifrunde öffentlicher Dienst 2018

23.03.2018 |Weitere Arbeitsniederlegung in Ulm und Schwäbisch Gmünd

22.03.2018

Weitere Arbeitsniederlegung in Ulm und S.Gmünd

Nach den Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst an drei Tagen in Folge kündigt Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm die Ausweitung am Freitag auf die Stadt Schwäbisch Gmünd an. Auch in Ulm werden am Freitag weitere Beschäftigte der Stadt Ulm in einen befristeten Warnstreik gerufen.

Schwäbisch Gmünd
Am Freitag werden die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes und weitere Baubereiche der Stadt Schwäbisch Gmünd aufgerufen der Arbeit fern zu bleiben. Sie werden sich um 11 Uhr vor dem Betriebstor des Bauhofes in der Oberbettringer Straße zu einer Protestversammlung einfinden. „Kein Lohnangebot ist schon wenig genug“ so die Empörung bei den Beschäftigten über die Haltung der kommunalen Arbeitgeber in der diesjährigen Tarifrunde. Jetzt auch noch alle wegen der sturen Haltung der Sparkassenbosse zu „bestrafen“, bringt die Betroffenen – jung und alt – „auf die Barrikaden“, gibt Maria Winkler die Stimmung an der Basis wieder. Ebenfalls zu einem ganztägigen Warnstreik werden die Beschäftigten der Stadtwerke, der Bäderbetriebe und der Straßenmeisterei des Ostalbkreis in Schwäbisch Gmünd aufgerufen.
Von 12 bis 14 Uhr werden die Warnstreiks auch auf das Stauferklinikum in Mutlangen ausgeweitet.
Um 13 Uhr findet vor dem Haupteingang des Klinikums eine Protestversammlung statt.

Ulm
Mit starken Einschränkungen müssen auch Bürger und Bürgerinnen rechnen die am Freitag Serviceleistungen bei der Stadt Ulm nachfragen. ver.di ruft die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden bei den Bürgerdiensten ab Betriebsbeginn in den Warnstreik. Die Aktionen richten sich nicht gegen die Bürgerinnen und Bürger, sondern man wolle den Arbeitgebern deutlich machen, dass die Beschäftigten „ein Lohnangebot erwarten und verdient haben“, so Maria Winkler. Wir steigern den Druck auf die Arbeitgeber täglich, denn an einem Freitag sind doch deutliche Einnahmeausfälle zu verzeichnen, wenn die Parkraumüberwachung und Geschwindigkeitskontrolle nicht „auf Streife gehen“. Die zum Warnstreik aufgerufenen Beschäftigten treffen sich um 8 Uhr im Haus der Gewerkschaften in Ulm zu einer Streikversammlung.

Aalen
Mit über 300 Teilnehmern an der Streikkundgebung am Donnerstag auf dem Marktplatz in Aalen, hat ver.di ein erstes deutliches Zeichen auf der Ostalb gesetzt, zeigte sich Maria Winkler zufrieden mit der Beteiligung. Beschäftigte der Stadtverwaltung, des Landratsamtes, der Stadtwerke, des Klinikum Aalen, der Kreissparkasse, der Agentur für Arbeit und der Gemeinde Hüttlingen machten ihren Unmut über die Verschleppungstaktik der Kommunalen Arbeitgeber lautstark Luft.

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen eine Erhöhung der Entgelte
um 6 Prozent, mindestens 200 € monatlich sowie für die Auszubildenden 100 € mehr sowie einen Ta-rifvertrag zur Regelung von Ausbildungsverhältnissen, die bislang nicht tarifiert sind. Im ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm sind rund
15.000 Tarifbeschäftigte in Verwaltungen, Krankenhäusern, Bauhöfen, Kindertagesstätten, Kultureinrichtungen, Energiebetrieben und im Nahverkehr betroffen. Die öffentlichen Arbeitgeber haben in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt.

Pressekontakt

ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm
Maria Winkler, Bezirksgeschäftsführerin
Weinhof 23
89073 Ulm
0731 / 96724-0