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Freitag Busfahrer der Firma Abt im Streik

Tarifverhandlungen im Omnibusgewerbe (WBO)

Freitag Busfahrer der Firma Abt im Streik

15.02.2019

Freitag Busfahrer der Firma Abt im Streik

Mit starken Einschränkungen im Nahverkehr muss im Raum Schwäbisch Gmünd am kommenden Freitag gerechnet werden. Die Beschäftigten der der Firma Abt (Stadtbus Schwäbisch Gmünd) werden von der Gewerkschaft ver.di zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Davon betroffen ist der gesamte Stadtverkehr in Schwäbisch Gmünd sowie die Verbindungen in die Ortsteile.

Mit Beginn der Frühschicht sind die Beschäftigten der Firma Abt zum Warnstreik aufgerufen. Das Fahrpersonal wird sich nach Einschätzung des ver.di Bezirks Ostwürttemberg-Ulm in hohem Umfang beteiligen. „Die Fahrer und Fahrerinnen in Schwäbisch Gmünd wollen ihren Beitrag leisten für eine angemessene Lohnerhöhung“, so Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm.

Hintergrund der Arbeitsniederlegung sind die Tarifverhandlungen im Land zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverband Württembergisches Omnibusgewerbe (WBO). Diese hatten in der zweiten Verhandlungsrunde ein für ver.di viel zu geringes Angebot unterbreitet und wollen einen Lohnabschluss über drei Jahre. ver.di fordert eine Erhöhung von 5,8 Prozent für 12 Monate und die Tarifierung der Ausbildungsvergütungen. Im Hinblick auf die nächste Verhandlungsrunde am 18. Februar hat ver.di in ganz Baden-Württemberg „den Druck auf die Straße gebracht“ so Maria Winkler. Der Warnstreik in Schwäbisch Gmünd bildet den Abschluss der landesweiten Warnstreiks im privaten Omnibusgewerbe. „Die Fahrer und Fahrerinnen leisten hervorragende Arbeit unter oftmals widrigen Bedingungen“ und fordert eine angemessene Bezahlung. „Es ist unerträglich, dass Fahrer 200 Stunden und mehr im Monat arbeiten müssen, damit das Einkommen für die Familie reicht“.

Pressekontakt

ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm
Maria Winkler, Bezirksgeschäftsführerin
Weinhof 23
89073 Ulm
0731 / 96724-0