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Warnstreik in und um die Universität Ulm TV-L Runde

Tarifrunde öffentlicher Dienst Länder 2019

Warnstreik in und um die Universität Ulm TV-L Runde

Attraktivität gibt’s nicht zum Nulltarif! WARNSTREIKAUFRUF

Durchbruch in weiter Ferne!

Am 6./7. Februar fand in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Länder statt. In inten-siven Gesprächen wurden die Vorstellungen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder klarer: Dringend notwendige strukturelle Verbesserungen halten die Länder für unfinanzierbar. Sie machen Kostenneutralität zur Bedingung: Veränderungen sollen die Beschäftigten durch Abstriche an anderer Stelle selbst bezahlen. Und auch in der Pflege, wo Tariferhöhungen gesetzlich refinanziert werden können, wollen sie keine großen Sprünge machen. Unsere berechtigte Forderung nach einer generellen Entgelterhöhung war noch gar nicht Gegenstand der Gespräche. Eines sollte klar sein: Eine Annäherung ist ohne ein Entgegenkommen der Arbeitgeber nicht zu er-reichen. Jetzt müssen wir Entschlossenheit zeigen!

Deshalb fordern wir:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 6 Prozent, mindestens aber um 200 Euro
  • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Zusätzliche Erhöhung der Pflegetabelle um 300 Euro
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme der Auszubildenden
  • Tarifierung der Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs- und praxisintegrierten Studiengängen
  • Laufzeit 12 Monate

Für die Durchsetzung dieser Forderungen müssen wir
gemeinsam unsere Entschlossenheit zeigen!

Warnstreik am 14.2.2019 (Youtube)